Vorteile der Selbstzahlung
Welche Vorteile haben Sie als Selbstzahler im Vergleich zu einer Psychotherapie, die von Krankenkassen finanziert wird?
Weniger Bürokratie
Im Vergleich zu einer kassenfinanzierten Psychotherapie müssen Sie keine Anträge auf eine sogenannte Kostenerstattung bei der Krankenkasse stellen. Es entfallen Formulare und Gutachten. Sie und ich können uns von Beginn an ganz auf Ihr Anliegen und Ihre Erwartungen konzentrieren.
Freie Selbstbestimmung
Sie können selbst die Häufigkeit, die Anzahl und die Frequenz der Sitzungen bestimmen und sind dabei nicht an mögliche Vorschriften der Krankenkassen oder anderer Kostenträger gebunden.
Anonymität
Im Vergleich zu einer kassenfinanzierten Psychotherapie müssen Sie keine Dokumentation Ihrer Personendaten bei der Krankenkasse oder anderen offiziellen Behörden hinterlegen, die Ihnen in der Zukunft möglicherweise Schwierigkeiten in Ihrem Arbeitsleben (z.B. bei einer Verbeamtung) oder bei der Aufnahme von unterschiedlichen privaten Versicherungen bereiten könnten.
Kürzere Wartezeiten
Dadurch, dass Sie keine oben genannten bürokratischen Hindernisse haben, kann es, je nachdem wie hoch die bürokratischen Hindernisse gewesen wären, zu kürzeren Wartezeiten kommen.
Vorteil einer Beratung:
Aktuell übernehmen Krankenkassen die Kosten für eine Psychotherapiesitzung nur dann, wenn eine psychische Diagnose nach der sog. ICD-10-Klassifizierung vorliegt. Jedoch hat nicht jeder Ratsuchende eine psychische Erkrankung und/oder möchte eine offizielle Diagnose erhalten. Auch Paarberatung und Paartherapie werden aktuell (Stand 2022) nicht von den Krankenkassen übernommen, ungeachtet des möglichen Leids oder von Konflikten in Paarbeziehungen.
Steuerliche Vorteile
Informieren Sie sich bezüglich steuerlicher Vorteile. In manchen Fällen können Sie die Sitzungskosten gemäß § 33 EstG unter "außergewöhnliche Belastungen allgemeiner Art" steuerlich geltend machen.